Mixen mit der Künstlichen Intelligenz von smart:EQ 2

Oktober 8, 2018 | Tutorial

Die A.I. Engine in smart:EQ 2 ersetzt natürlich keinen Menschen. Gemeinsam mit ihr kommt ihr aber rascher zu komplexen und detaillierten EQing-Lösungen. Hier erfährt ihr wie.

smart:EQ 2 kostenlos testen

A.I. kann uns bei technischen Vorgängen wirklich unter die Arme greifen. Sie bietet einen soliden Startpunkt und „sieht“ manchmal Details, die unserem Ohr entgehen. Wenn wir die automatischen Algorithmen mit unserer individuellen Erfahrung verbinden, erhalten wir das Beste aus beiden Welten. Wie der smart:filter – das Herz des smart:EQ2 – funktioniert, erfährt ihr hier.

Um den smart:filter verwenden zu können, muss das Plug-in zuerst die smart:response erlernen – durch folgende Schritte:

Step 1: Auswahl eines Profils (optional)

Ein Profile bereitet den Lernprozess des smart:filters hinsichtlich bestimmter Klangquellen vor. Es bietet sich an, mit dem voreingestellten “standard profile” zu starten und später auf ein spezifisches Profil zu wechseln. Die Auswahl des richtigen Profils beschleunigt und verbessert im Normalfall den Lernprozess.

 

Step 2: Aktivierung des smart:filter

Mit einem Klick auf das On/Off Symbol rechts neben dem grünen Button wird der smart:filter aktiviert (beim Start des Plugins ist der Filter standardmäßig aktiviert).

Step 3: Start des Audio Playbacks

Der Filter braucht nun Audiomaterial für den Lernprozess.

 

Step 4: Start des Lernprozesses

Mit dem Klick auf den grünen Record Button startet der smart:filter den Lernprozess – ein blinkendes Pause-Icon weist darauf hin. Der smart:filter stoppt den Prozess sobald eine gewisse Spektral-Balance erreicht worden ist und das Pause-Icon verwandelt sich zurück in den Record-Button. Hört darauf, wie sich smart:EQ 2 dem Signal anpasst.

Tipp: Wenn der smart:filter weiter lernen soll, wiederhole die Schritte 2 bis 4. Um den Lernprozess von ganz vorne zu starten, klicke den Reset Button “x” und wiederhole die Schritte 2 bis 4.

 

Step 5: Adaption der berechneten smart:response

Die Wirkungen des smart:response können nun per Hand adaptiert werden: Die grüne Kurve sieht aus wie jene eines konventionellen Filters, ist aber die Gewichtungskurve des berechneten smart:response. Das heißt in der Praxis: Hat der smart:filter eine negative Verstärkung für die entsprechenden Frequenzen berechnet, kann eine positive Gewichtung trotzdem eine negative Verstärkung in bestimmten Frequenzen erzeugen.

 

 

Dieses Video zeigt, wie der smart:filter anhand einer Klavierstrecke innerhalb eines Synth Rock Projekts.